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Einfamilienhaus der Extraklasse im Münchner Umland

Smart Home par excellence

Vor den Toren Münchens ist eine außergewöhnliche Villa entstanden: Sie kombiniert einen cleveren Grundriss mit auskragenden Elementen, riesigen Fensterflächen, einer weißen Außenhaut und raffinierten Details. Die Familie mit zwei Kindern genießt eine sich zum Garten hin öffnende Wohnlandschaft. Optisches Highlight ist der zweiseitig verglaste Swimmingpool mit angrenzendem Wellnessbereich. Zugleich ist hier ein Smart Home par excellence entstanden: Ein KNX System verknüpft die verschiedenen Komponenten der Haustechnik, bedient wird hauptsächlich übers Smartphone oder Tablet – daheim oder von jedem Ort der Welt aus. Ein Gira HomeServer ist das „Gehirn“ der Hightech-Villa.

Den Entwurf hat Ivo Petrov von der Firma B2B PlanKonzept zusammen mit der Bauconcept GmbH entwickelt. Umgesetzt wurde die bereits im Detail gezeichnete Idee von einem Architekten, das Ingenieurbüro Geiger aus Augsburg hat den Entwurf statisch optimiert, und zwar ohne optisch in die Architektur einzugreifen. „Wir wollten großzügige Wohnflächen für die Familie schaffen, aber nicht einfach einen riesigen Würfel auf das Grundstück stellen“, erklärt Ivo Petrov den Ansatz für sein Konzept. „Wir haben jetzt zwei Baukörper rechtwinklig verbunden, zentrales Element und Herz des Hauses ist ein Lichthof mit einem immergrünen Bonsai.“

Raffinierter Grundriss

Viel Fläche und Stauraum befindet sich geschickt geplant im Untergeschoss, das einen komplett anderen Grundriss besitzt, als das sichtbare Haus. Hier sind unter anderem die Garage, Technikräume und der Wellnessbereich zu finden. Letzterer scheint mit Verglasungen zum Garten und Schwimmbad hin überhaupt nicht unterirdisch zu liegen. Der Pool im Garten ist zweiseitig verglast und öffnet sich so ebenfalls zum Garten hin. Die Acrylglasscheiben wurden präzise verschweißt und sind ein Blickfang des Anwesens. Die Villa selbst ist eine Komposition aus Glas und weißer Alucobond-Verkleidung. Die Kuben gehen versetzt ineinander über, auskragende Elemente geben der Architektur zusätzliche Leichtigkeit. Einen warmen Akzent setzt die Außenwand aus Solnhofener Jura Kalkstein im Eingangsbereich. „Die massiv wirkende Wand scheint den Baukörper zu stützen“, freut sich Ivo Petrov über das gelungene Konzept, „die bodentiefe Verglasung bezieht die Natur ein.“ Die Scheiben sind dreifach-verglast, die restlichen Außenwände mit einer effizienten PU-Dämmung und einer hinterlüfteten Eternit-Fassade ausgestattet. Die dichte Gebäudehülle bringt kaum Energieverluste mit sich und ist Basis für das Niedrigenergiehaus nach KfW-Standard 40.

 

Außergewöhnliche Details

Beinahe majestätisch gestaltet sich bereits der Empfang: Eine 3 m hohe und 1,80 m breite Pivot-Tür mit Laminam Keramikoberfläche leitet ins Atrium der Villa, wo der Blick sofort auf die raffinierte Treppengestaltung aus der Feder von Ivo Petrov fällt. Geometrisch variierende, horizontal angebrachte Lamellen erzeugen ein bewegtes Schattenspiel. In diesen Lamellen sind die zarten Stufen verankert, die beinahe nach oben zu schweben scheinen. Die weiße Konstruktion der Tischlerei Huber Peter setzt sich markant vor einer mit dunklem Holz verkleideten Wand ab. Das Atrium im Erdgeschoss verbindet den Wohnbereich in einem Gebäudeflügel mit der Küche sowie dem Essbereich im anderen. Im Obergeschoss befinden sich die Schlaf- und Kinderzimmer der Familie. „Der regionale Bezug spiegelt sich in den verwendeten Materialien wieder, und wir haben auf ausführende Firmen aus der Umgebung Wert gelegt.“ Die Böden bestehen aus Solnhofener Muschelkalk, nur die Badezimmer wurden mit Laminam Keramikfliesen ausgeführt. Für das harmonisch abgestimmt  Interieur arbeitete Ivo Petrov eng mit dem Innenarchitekten Nikolai Stoianov zusammen.

 

Smart Home ist die Zukunft

„Zur hochwertigen Ausstattung gehört selbstverständlich auch, dass sich das Haus komplett vom Handy aus bedienen lässt, denn das ist die Zukunft“, davon ist Ivo Peters überzeugt. „Der Schlüssel zum Haus ist das Mobiltelefon, ob auf dem Sofa daheim oder in irgendeinem Hotelzimmer am anderen Ende der Welt.“ Außerdem lässt sich ein solches Gebäude nur mit intelligenter Haustechnik energetisch optimieren durch ein cleveres Zusammenspiel aller Komponenten, das automatisch im Hintergrund abläuft. Basis ist der internationale KNX Standard, eine kabelgebundene und seit Jahrzehnten bewährte Installation, die alle Komponenten im Haus verknüpft. Die intelligente Steuerzentrale dahinter ist der Gira HomeServer, in dem die Informationen zusammenlaufen, der diese auswertet und wiederum Befehle an sogenannte Aktoren sendet.  Das Grundkonzept stammt von T&P Elektro, Elektro Franke hat installiert und die Firma Elektro Hieber hat als Systemintegrator schließlich die komplexe Programmierung übernommen.

 

Energetisch vorbildlich

Die einzelnen Komponenten der Haustechnik spielen energetisch und leistungsstark zusammen: Die Erdwärmepumpe mit 2 Bohrungen à 25 m liefert das Warmwasser für die Fußbodenheizung sowie das Brauchwasser. Gibt es einen Überschuss an Wärme, wird auch das Schwimmbad beheizt. Auf dem Dach ist eine leistungsstarke 10 kW Photovoltaik-Anlage installiert. Der dort gewonnene Strom wird primär für die Wärmepumpe genutzt sowie im Haus. Der Rest fließt in die Schwimmbadheizung sowie die zwei Anschlüsse für Elektro-Autos in der Garage. An sonnigen Tagen muss keinerlei Strom vom Netz bezogen werden. „Eventuell ergänzen wir später noch einen Batteriespeicher“, überlegt Ivo Peters. Das System ist in sich durchdacht und absolut stimmig, die Funktionen laufen vollautomatisch im Hintergrund ab, das große Haus kommt mit einem minimalen Strombezug aus.

 

Automatischer Komfort

Aufgrund der kontrollierten Wohnraumlüftung muss bei dem gut gedämmten Haus kein Gedanke mehr an die Raumluftgüte verschwendet werden. Clever gelöst ist zudem die Beschattung in Kombination mit der Gira Wetterstation: Ist es draußen heiß und die Sonne knallt auf eine Hausseite, fahren dort automatisch die Jalousien runter. Im Winter hingegen, wenn es draußen kalt ist, wird die Sonne gerne als Energielieferant ins Haus geleitet. Abends schaltet sich die Außenbeleuchtung automatisch beim Sonnenuntergang an, den ebenfalls die Gira Wetterstation meldet. Täglich mehrfach genutzt wird ein Taster „alles aus“ an der Wohnungstür, auf dem Weg zur Garage oder neben dem Bett: Mit einem Tastendruck schalten sich die Beleuchtung und alle relevanten schaltbaren Steckdosen aus, die Lüftung fährt je nach Tageszeit leicht herunter. Die Tastsensoren im eleganten Gira Schalterdesign E22 passen perfekt zur klaren Formensprache des Hauses.

 

Sicherheit ist smart

„Dank der Kopplung des Gira HomeServers mit dem Fernzugriffsmodul Gira S1 läuft die Kommunikation mit dem Haus über die Mobilgeräte verschlüsselt und damit absolut sicher“, erklärt Christoph Fischer von Elektro Hieber. So lassen sich etwa Licht, Jalousien, Heizung und Lüftung steuern. Alle Fenster und Türen sind zudem mit Kontakten versehen, so dass jederzeit ersichtlich ist, ob und wo das Haus noch offen steht. Der Check erfolgt einfach über die Mobilgeräte und die Gira Homeserver App. Auf dem an der Wand angebrachten Bediengerät Gira G1 kommt zudem der Ruf der Türkommunikation an, am Gartentor bereitet das Gira System 106 mit seiner hochwertigen Edelstahlfront bereits einen eleganten Empfang. Am Gira G1 sieht man dann, wer vor der Tür steht, kann mit dem Besucher sprechen und – wenn gewollt – die Tür öffnen. Eine schöne Sicherheitsfunktionen – gerade wenn Kinder mit im Haus wohnen. Fast alle Leuchten in der Villa sind dimmbar. Auf den Tastsensoren schaltet man zudem nicht mehr einzelne Lampen, sondern ganze Beleuchtungsszenen, etwa fürs „Essen“, „Kochen“ oder den gemütlichen „TV-Abend“. Im Eingangsbereich und den Fluren aktivieren Präsenzmelder automatisch das Licht und löschen es, wenn niemand mehr in Sichtweite ist. Das Home-Entertainment besteht aus einer control4 Anlage, die den Sound auf mehr als 15 Zonen verteilt – in allen Räumen sind Lautsprecher dezent in die Decke integriert, im Wohnzimmer wird ein satter Sound mit großen Lautsprechern in der Wand erzeugt. Übrigens: Selbst Sauna und Dampfbad sind via KNX angebunden und werden über den Gira HomeServer gesteuert.

Fotos: Ulrich Beuttenmüller für Gira

Architektur / Baukonzept: B2B PlanKonzept GmbH & Co. KG, Bauconept GmbH

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